Flachbildschirme mit LCD-Technologie
Die Ära würfelförmiger Monitore neigt sich endgültig dem Ende zu, da Flachbildschirme mittlerweile die Bürotische beherrschen. Zwar findet man in vielen öffentlichen Einrichtungen noch Restbestände der nach hinter ausladenden Monitore, welche jedoch nach und nach ausgetauscht werden. Der Flachbildschirm hat aufgrund seiner weitaus geringeren Tiefe einen Vorteil gegenüber herkömmlichen Bildschirmen. Außerdem kann ein Flachbildschirm dem am Computer lange Arbeitenden Kopfschmerzen ersparen und Ermüdungserscheinungen mindern.
Flachbildschirme verfügen über eine Flüssigkristallanzeige LCD (liquid crystal display). Hierbei steuern Flüssigkristalle durch elektrische Spannung die Polarisationsrichtung von Licht. Der LCD Monitor erzeugt dadurch ein Bild, dass er mit elektrischer Spannung in jedem Segment die Ausrichtung der Flüssigkristalle beeinflusst.
In modernen Monitoren kommen des Weiteren Thin Film Transistoren (TFT) (Dünnschichttransistoren) zum Einsatz. Dem liegt das Prinzip eines sogenannten Aktiv-Matrix-Displays zugrunde, einer Matrix von Bildpunkten, bei der jeder einzelne Bildpunkt über einen aktiven Verstärker verfügt. Aktiv-Matrix-Displays bewirken eine höhere effektive Spannung über dem Bildelement und damit einen verbesserten Kontrast. Dies unterscheidet den TFT Monitor vom LCD Monitor, dessen eher passives Wirkprinzip eine schlechtere Bildqualität zur Folge hat.
Wie rasant die Entwicklung verlaufen ist, zeigt folgender Zusatz: Im Jahre 1998 erschien ein Artikel über Flachbildschirme in einer Berliner Tageszeitung. In dem Artikel wurde von den Vorzügen des Flachmonitors wie der geringeren Stellfläche, dem Fehlen von Röntgenstrahlen und dem geringen Stromverbrauch geschwärmt. Nur beim Preis seufzte der Beitrag. Er lag damals bei einem einfacheren Modell umgerechnet noch bei etwa 1300 Euro.
Der Beitrag wurde am 3. April 2010 von Peter Bischoff geschrieben