Bernsteinschmuck aus Danzig

Bei Bernstein handelt es sich nicht wirklich um einen Stein, sondern vielmehr um ein pflanzliches Nebenprodukt aus dem der begehrte Bernsteinschmuck hergestellt wird. Doch wie entsteht dieser Naturstein?

Wenn die Rinde von Bäumen verletzt wird sondern diese eine klebrige Substanz ab – Baumharz. Dieses oxidiert im Laufe der Zeit und erhärtet dadurch. So entsteht nach ca. Zehntausend Jahren eine Substanz namens Kopal. Nach einigen Hundertausend bis Millionen Jahren erhärtet sich dieser weiter zu Bernstein. Die ältesten gefundenen Bernsteine sind ca 400 Millionen Jahre alt. Bereits zur Zeit der alten Ägypter wurden daraus Schmuckstücke, wie etwa eine Bernsteinkette gefertigt.

Heutzutage wird der Naturstein hauptsächlich mit Silber oder Gold verarbeitet. Die Hauptexportgebiete von Bernstein sind die Nord- und Ostseegebiete. Von dort kommt der am weitesten verbreitete, nämlich der baltische Bernstein. Touristen haben nach einem stürmischen Seegang häufig das Glück selbst einen der Steine am Strand zu finden. Besonders Glückliche finden sogar manchmal einen sogenannten Bernstein mit Inklusen. Diese beinhalten entweder Pflanzenreste oder kleinere Insekten, die sich während das Harz noch flüssig und klebrig war darin verfangen haben und somit für die Ewigkeit konserviert wurden. Dabei sind eingeschlossene Tiere vor allem bei Sammlern sehr begehrt. Hier gilt oft der Grundsatz: je älter oder je seltener das eingeschlossene Tier ist, desto mehr ist der Fund Wert.

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Der Beitrag wurde am 8. Dezember 2009 von claut geschrieben