Der Branchenbucheintrag - wirklich nötig?

Das Branchenbuch ist eine Hilfe, in der eigenen Region schnell die Telefonnummern und Adressen einzelner Firmen zu finden. Es ist übersichtlich angeordnet. Es kann nach Ärzten, Fachärzten oder Firmen gesucht werden. Der Branchenbucheintrag ist jedoch kostenpflichtig. Um sich in einem Branchenbuch eintragen zu lassen, muss ein Antrag gestellt werden. Hat die Firmen einen Anfangsbuchstaben mit S, landet sie ziemlich weit unten. Dies ist für manche ein Ärgernis, denn wer nach einer Metallfirma sucht, wird nicht unbedingt bis zum Ende lesen und diese Firma anrufen.

Aus diesem Grund haben sich manche Firmen einen Trick einfallen lassen. Dieser ist weit verbreitet bei Schlüsseldiensten. Sie nennen Ihre Firma einfach AAA und dahinter kommt erst der richtige Firmenname. So stehen sie an erster Stelle im Branchenbuch. Ganz ehrlich: wer sucht nach einem bestimmten Schlüsseldienst, wenn er nicht mehr ins Haus kommt? Es wird sofort der erste Eintrag genommen und dieser wird angerufen. Ein Branchenbucheintrag lohnt sich also für diese Firmen. Ob es für einen Heizungsbauer sinnvoll ist, mag jede Firma für sich entscheiden.

Der Betrag, der für so einen Eintrag fällig wird, ist jedes Jahr neu zu entrichten. Da das Buch nur regionale Firmen anzeigt, kann die Firma hierüber nur in der Region gefunden werden. Wer überregional gefunden werden möchte, sollte sich bei Wer Was Wo eintragen lassen. Dies ist auch so etwas wie ein Branchenbuch, nach Firmen und Herstellung oder Dienstleistungen geordnet. Sich in dieses Branchenbuch eintragen zu lassen ist ebenfalls kostenpflichtig. Größere Firmen haben mit diesem Eintrag mehr Chancen, gefunden zu werden. Der Eintrag ins Branchenbuch ersetzt jedoch nicht die Werbung.

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Der Beitrag wurde am 14. August 2011 von artikelmaximus geschrieben